Es lebe das Schinkenschnittchen

von Martin Krehl

Hohenheide

, 18.11.2018, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es lebe das Schinkenschnittchen

Heinrich Gräbe (Mitte) erinnerte in Wort und Bild an seinen 1972 geschlossenen Spar-Laden. © Marcel Drawe

Das Gesicht der Stadt Fröndenberg hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Das wird auch in den Ortsteilen deutlich. Früher gab es dort viel mehr kleine Geschäfte und Restaurants. Denn zum Einkaufen und essen gehen, sind die Leute nicht wie heute in die Stadt gefahren. Alles, was man zum leben brauchte, musste gut und schnell erreichbar sein. Viele Bürger aus den Ortsteilen erinnern sich noch gerne an diese Zeit. Und manche haben sogar die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Vergangenheit nicht vergessen wird. Diese Leute heißen Ortsheimatpfleger. Das ist ein Ehrenamt. Im Idealfall leben die Ortsheimatpfleger schon lange in einem Ortsteil und kennen sich auch gut geschichtlich aus. Im Ortsteil Hohenheide gab es jetzt einen historischen Rundgang. Beim Spaziergang mit Ortskundigen waren Stellen, an denen es früher Läden und Restaurants gab, Ziele. Die Teilnehmer lernten, dass es früher in Hohenheide Maßschuhe aus Meisterhand, eine Samenhandlung, Heizungsbauer und Stukateure, eine Tankstelle, Tischler, Gemüsebauern, Schleifereien und Drehereien gab.

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