Erster Nachtstreik bei „Fridays for Future“

Auf einem Platz vor dem Kölner Rathaus haben sich am Dienstagabend etwa 70 Schüler und Studenten auf den ersten Nachtstreik von „Fridays for Future“ vorbereitet. Dafür bauten sie auf dem Alter Markt in der Altstadt Pavillons und ein großes Zelt auf. Die Kölner Schüler wollen bis Freitag nonstop durchstreiken.

09.07.2019, 21:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erster Nachtstreik bei „Fridays for Future“

Leonie Bremer, Pressesprecherin von Fridays for Future Köln. Foto: Rolf Vennenbernd

„Wir haben einen Nachtschichtplan, der geht immer jeweils zwei Stunden“, sagte Pressesprecherin Leonie Bremer. „Es wird abgewechselt, so dass wir immer eine Security haben und sicherstellen, dass nichts geklaut wird und alles gut ist.“ Die anderen könnten im Zelt oder in den Pavillons schlafen. Pro Tag beteiligen sich nach Bremers Angaben etwa 500 Schüler, Studenten und Auszubildende an der Aktion. Die Teilnehmer sind in unterschiedliche Schichten aufgeteilt.

Seit Monaten demonstrieren weltweit vor allem Schüler und Studenten freitags, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Bewegung geht auf eine Protestaktion der 16-jährigen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zurück.

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