Ermittlungen gegen Schleuser und Steuerbetrüger in NRW

In Nordrhein-Westfalen ermitteln Bundespolizei und Zollfahndungsamt gegen eine mehrköpfige Gruppe mutmaßlicher Schleuser und Steuerbetrüger. Eine aus mindestens sieben Personen bestehende Bande wird verdächtigt, über 160 Migranten über die sogenannte „Balkanroute“ illegal nach Deutschland gebracht zu haben, teilten die Staatsanwaltschaft Aachen, Zollfahndung und Bundespolizei am Samstag gemeinsam mit. Außerdem hätten Teile der Gruppe seit 2017 große Mengen an Heizöl unversteuert gelagert, verwendet und transportiert. Den dadurch entstandenen Steuerschaden beziffern die Beamten auf über eine Million Euro jährlich.

14.09.2019, 12:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ermittlungen gegen Schleuser und Steuerbetrüger in NRW

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

Im Zuge der Ermittlungen seien am Samstag drei Haftbefehle vollstreckt und fünf Wohn- und Gewerbeobjekte in Düren und Kerpen durchsucht worden. Hierbei beschlagnahmten Polizei und Zollfahndung unter anderem große Mengen an Heizöl und 27 000 Euro Bargeld. Die Ermittlungen dauern an.

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