Eon verdient mehr und wird etwas optimistischer

Der Energiekonzern Eon ist nach neun Monaten im laufenden Jahr weiter auf Kurs. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um 11 Prozent auf 2,35 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Dazu trugen bessere Geschäfte im Vertrieb sowie bei den erneuerbaren Energien bei. Hier hatte Eon neue Windparks in Betrieb genommen. Unterm Strich verdiente der Dax-Konzern zwar mit 2,9 Milliarden Euro gut ein Fünftel weniger, allerdings hatte Eon im vergangenen Jahr auch von Rückzahlungen von Atomsteuern profitiert. Bereinigt stieg der Nettogewinn um ein Viertel auf 1,2 Milliarden Euro.

14.11.2018, 08:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eon verdient mehr und wird etwas optimistischer

Das Logo an der Fassade der Zentrale des Energiekonzerns Eon wird gereinigt. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Für das Gesamtjahr bestätigte Eon seine Prognose, geht aber nun davon aus, das obere Ende der Spannen bei bereinigtem Ebit und Nettoergebnis zu erreichen. Das bereinigte Ebit soll von 3,1 Milliarden Euro im Vorjahr auf voraussichtlich 2,8 bis 3,0 Milliarden Euro sinken. Der bereinigte Konzernüberschuss soll bei 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro liegen. Für das vergangene Jahr wies Eon rund 1,4 Milliarden Euro aus.

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