Entwarnung an der Lippe: Verzehr von Fischen wieder erlaubt

Der Kreis Wesel gibt Entwarnung für Angler an der Lippe, das Verzehrverbot für Fische ist aufgehoben. Mitte August war nach dem Fund von verrosteten Waffenteilen bei einer polizeilichen Ermittlungsaktion Quecksilber im Wasser festgestellt worden. Deswegen hatte der Kreis Wesel davon abgeraten, in der Lippe zu angeln oder dort gefangene Fische zu verzehren.

16.09.2019, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das zuständige Labor gab am Freitagabend bekannt, dass die Quecksilberbelastung im Muskelfleisch der untersuchten Fische die Grenzwerte nicht überschreite. „Somit ist der Verzehr der Fische im Hinblick auf die Quecksilberbelastung als unbedenklich einzustufen“, versicherten die Wissenschaftler.

Wegen des Quecksilberfunds war Mitte August zunächst ein Abschnitt der Lippe bei Dorsten gesperrt worden. Nachdem das Gift erfolgreich aus der Lippe entfernt wurde, ergab die Analyse von Wasserproben keine ungewöhnliche Quecksilber-Belastung mehr.

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