Entscheidung bei Theatertagen: Jury diskutiert öffentlich

Keine Hinterzimmer-Entscheidung: Über die Vergabe des Mülheimer Theaterpreises stimmt die Jury auf offener Bühne ab. Gesucht wird das beste neue Stück des Theaterjahres.

01.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Entscheidung bei Theatertagen: Jury diskutiert öffentlich

Schriftzug „Theater an der Ruhr“ an einem Gebäude. Foto: Roland Weihrauch/Archivbild

Bei den Mülheimer Theatertagen wird am Samstagabend (ab 20.45 Uhr) entschieden, wer in diesem Jahr den renommierten Dramatikerpreis erhält. Direkt nach der Aufführung des Stücks „Mitwisser“ der jungen Autorin Enis Maci kommt die Jury zusammen, um in öffentlicher Debatte den Gewinner oder die Gewinnerin zu küren. Nominiert zur 44. Auflage des Festivals sind insgesamt acht junge, seit Februar vergangenen Jahres uraufgeführte Stücke. Bei den Mülheimer Theatertagen stehen die Texte, nicht die Inszenierungen im Mittelpunkt. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

Bereits entschieden ist, wer den Mülheimer Kinderstücke-Preis erhält. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Kristo Šagor für sein Stück „Ich liebe dich“. Das Stück liefere „verblüffende wie berührende Bilder für Liebe und deren Vergänglichkeit“, hatte die Jury geurteilt.

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