Elf Tote bei Protesten und Plünderungen in Chile

21.10.2019, 20:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei gewalttätigen Protesten gegen soziale Missstände und Plünderungen sind in Chile mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Die Leichen wurden unter anderem in ausgebrannten Supermärkten gefunden, wie die Behörden berichten. „Wir sind im Krieg mit einem machtvollen und unerbittlichen Feind, der nichts und niemanden respektiert“, sagte Staatschef Sebastián Piñera. Piñeras Vorgängerin und jetzige UN-Kommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, kritisierte die Aussagen Piñeras. Eine erhitzte Rhetorik werde nur die Lage verschlimmern.

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