Eine eigene Windkraftanlage

19.10.2018, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine eigene Windkraftanlage

Helmut Mülle besitzt ein eigenes Windkraftwerk. Es ist 50 Meter hoch. © Marcel Drawe

Helmut Mülle wohnt in Frömern. Er ist Landwirt und besitzt viele Wiesen. Darauf stehen nicht nur viele Pferde, sondern auch ein großes Windrad. Es ist 50 Meter hoch und je schneller sich die sogenannten Rotorblätter – das sind die drei langen Flügel, die sich im Kreis drehen – sich im Wind bewegen, desto mehr Strom erzeugt die hohe Maschine.

Mülle muss die Maschine nicht selbst reparieren, aber kleinere Arbeiten hat er früher selbst erledigt. Dazu musste er manchmal im Inneren des Windrades an einer Leiter hochsteigen. Wie beim Klettern musste er sich dafür einen Sicherheitsgurt anlegen. Mittlerweile klettert der Landwirt aber nicht mehr nach oben.

Helmut Mülle verdient mit dem Windrad zusätzliches Geld. Die Stadtwerke Fröndenberg kaufen ihm den erzeugten Strom ab –und verkaufen diesen wiederum an die Fröndenberger. Um Strom zu gewinnen, muss aber genug Wind wehen. In dem Windrad befindet sich ein Gerät, das erst Strom erzeugt, wenn die Rotorblätter sich schnell genug im Wind drehen. Das ist etwa so wie beim Fahrradfahren. Nur wenn man schnell fährt, dann kommt man voran. Wenn zu wenig Kraft da ist, dann bleibt man stehen.

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