Eine bewegte Geschichte

14.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Eine bewegte Geschichte

Heinz Pröpper (Foto) hat die Geschichte des Kamener Juden Fritz Wolff aufgeschrieben. © Stefan Milk

In den Jahren 1933 bis 1945 waren in Deutschland die National-Sozialisten (kurz: Nazis) an der Macht. Das hatte schreckliche Auswirkungen, denn die Nazis waren sehr rassistisch und hatten vor allem etwas gegen jüdische Menschen.

Viele Menschen wurden in dieser Zeit aus Deutschland vertrieben, eingesperrt oder sogar getötet. Einer dieser Menschen war Fritz Wolff, dessen Geschichte nun von Heinz Pröpper aufgeschrieben wurde.

Der Kamener Fritz Wolff war Jude, Mitglied im Sportverein VfL Kamen und hatte mit seinem Bruder ein eigenes Unternehmen. Doch all das konnte ihn nicht vor den Nazis retten, die ihn sogar eine Zeit lang einsperrten. 1939 floh er dann in die USA, wo er fortan mit seiner Familie lebte. Eigentlich wollte er wegen dieser schrecklichen Erfahrung niemals mehr mit Deutschen Kontakt aufnehmen, doch es sollte anders kommen.

Bei einer Europareise traf sich Fritz Wolff gemeinsam mit seiner Frau in Kamen mit dem damaligen Bürgermeister und ehemaligen Freunden aus dem Sportverein. Wie genau das Treffen abgelaufen ist, ist nicht bekannt, aber die Frau von Fritz Wolff erzählte, dass ihr Mann nach dem Treffen weniger Albträume hatte.

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