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Ein Tor zum Seepark am Horstmarer See erhitzt die Gemüter

Seepark

Die Polizei war am Seepark-Tor am Eingang Baukelweg/Mittelfeld. Dort hatte es eine Auseinandersetzung gegeben. Das löste eine Diskussion aus: Soll das Tor geschlossen oder geöffnet sein?

Horstmar

, 19.07.2018
Ein Tor zum Seepark am Horstmarer See erhitzt die Gemüter

Das Tor hinter der Schranke am Baukelweg/Mittelfeld ist auf Wunsch von Bürgern geöffnet worden. Autos ist die Einfahrt verboten. Viele halten sich nicht daran © Magdalene Quiring-Lategahn

Die Idee von Anwohnerin Karin Königsmann, das offene Tor am Durchgang Baukelweg/Mittelfeld am Horstmarer See wieder zu schließen, ruft Horst Krischer auf den Plan. Er ist ehrenamtlicher Seeparkwächter und sagt: „Die Öffnung des Tores haben wir vor zwei Jahren auf Wunsch vieler Bürger erreicht.“ Die Anwohner nutzen den Weg als zusätzlichen Eingang, aber auch als Durchgang zum Kreikenhof oder zum Friedhof. Das Tor wieder zu schließen, würde für viele Bürger Umwege bedeuten.

Gleichwohl kennt Krischer die Problematik, dass Autofahrer bis zur Schranke vorfahren und im Rettungsweg ihre Grill- oder Schwimmsachen ausladen, wie sie Karin Königsmann beschreibt. Am Sonntag war es an dem Tor zu einem Zwischenfall zwischen Spaziergängern und Autofahrer gekommen. Die Polizei musst einschreiten.

Horst krischer fordert mehr Kontrolle

Dass Autofahrer verbotenerweise in den Rettungsweg fahren, „sehen wir schon als Übel an“, so Krischer. Seine Lösung ist allerdings eine andere als die Torschließung: „Es müsste mehr kontrolliert werden.“ Wenn bei schönem Wetter an die 10.000 Besucher in den Park strömen, seien Probleme unvermeidlich.

Aus der Pressestelle der Stadt heißt es, das Tor sei nur für Radfahrer und Fußgänger geöffnet worden. Sie können im Gegensatz zu Autofahrern die Schranke passieren. Feuerwehr und Rettungsdienst haben einen Universal-Schlüssel.

Neuer Sicherheitsdienst im Einsatz

Während Karin Königsmann zunehmende Aggressivität beklagt, sagt Krischer, die Situation am Seepark sei im Vergleich zu den Anfängen besser geworden. Die Stadt hat einen neuen Sicherheitsdienst eingesetzt, der laut Pressestelle mit zwei Personen unterwegs ist. Bei Bedarf könne das Team auf zwölf Kräfte aufgestockt werden. Zudem zähle der Seepark zum Einsatzgebiet der Ordnungspartnerschafts-Kräfte. Die seien am vergangenen Wochenende allerdings beim Brunnenfestival gewesen.

Warmes Wetter und Alkohol bergen Konflikte

„Der Seepark an sich ist ein Juwel“, sagt Horst Krischer. Um parkende Autos aus dem Baukelweg zu halten, seien Parkplätze an der Tankstelle und der Scharnhorststraße eingerichtet worden. „Viele kommen über den Haldenweg und nicht mehr durch den Haupteingang oder das Tor.“ Im Gegensatz zu Karin Königsmann sagt er auch, dass es insgesamt am Seepark ruhiger geworden sei. Allerdings gebe es bei warmem Wetter in Kombination mit Alkohol immer mal Konflikte.

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