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Ein Stück Rom in Bergkamen

26.07.2018 / Lesedauer: 2 min
Ein Stück Rom in Bergkamen

Die Trajanssäule in Rom. © picture alliance / dpa

Ab Sonntag, 16. September, kann man sich im Stadtmuseum die Trajanssäule ansehen. Natürlich nicht die echte, die weiterhin in Rom bleiben wird. Aber acht große Tafeln im Museum sind mit Darstellungen versehen, die auch auf der echten Säule zu sehen sind.

Eigentlich sind die Bilder sogar besser zu erkennen als auf dem Original. Da die schlechte Luft in Rom den Stein angreift. Und auch, weil sich die Säule auf einem Teil des Forum Romanum, dem damaligen „Markt“ Roms befindet. Wo sich immer viele Touristen um die Säule herumdrängen.

Außerdem wurde die farbige Bemalung der Darstellungen rekonstruiert. Obwohl man es bei dem Anblick Antiker Skulpturen, Säulen und Häuser kaum glauben kann, so waren sie doch alle mal bunt bemalt.

Durch die Rekonstruktion der Farbe sind die Szenen auf den Steinen noch besser zu erkennen. Da die Trajanssäule vom gleichnamigen Kaiser nach zwei erfolgreichen Schlachten aufgestellt wurde, wird man also Kampfszenen von römischen Legionären betrachten können.

Dabei muss man aber auch immer beachten, dass die Abbildungen nicht vollkommen der Wahrheit entsprechen, da sie den Auftraggeber, also den Kaiser, in der bestmöglichen Weise darstellen sollte. Das bedeutet auch, die Szenen haben sich für die Römer vielleicht doch nicht so erfolgreich abgespielt.