Ein Haus wird kleingemacht

10.10.2018, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Haus wird kleingemacht

Der Bagger knappst mit dem Greifer Stück für Stück von den Hauswänden ab. © Greis

An der Hauptstraße neben der Sparkasse geht es im Moment ordentlich zur Sache. Dort wird ein Haus abgerissen. In den vergangenen Wochen waren immer mal wieder Bauarbeiter im Haus und haben Wände oder Türen rausgerissen und die Ziegel vom Dach in einen Container geworfen. Am Ende stand das Haus, das früher eine Kunstgalerie war, ohne Dach ziemlich nackt da.

Nun kommt ein Bagger zum Einsatz, der so viel wiegt wie 30 Autos. Mit einem speziellen Greifer reißt das Ungetüm die Wände ein. Damit ist es aber nicht getan: Das Haus besteht nicht nur aus Bausteinen, sondern aus ganz verschiedenen Stoffen. Und die dürfen nicht zusammen entsorgt werden. Aus dem reinen Bauschutt soll später wieder neues Baumaterial werden.

Dafür müssen Holz- und Metallteile aus dem Schutt sortiert werden. Das macht der Baggerfahrer zum Teil schon mit seinem Greifarm. Zudem fischen Bauarbeiter am Boden weitere Baustoffe aus dem Schutt, die gesondert entsorgt werden müssen. Der Bagger wird ungefähr drei Wochen brauchen, bis alle Gebäude auf dem Grundstück an der Hauptstraße verschwunden sind. Danach wird dort ein neues Haus gebaut.

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