Ein Gerät findet Sprengstoff

09.11.2018, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Gerät findet Sprengstoff

Die Professorin Dr. Stefanie Sielemann hat bei der Kinder-Uni erklärt, wie die Sicherheitskontrolle am Flughafen funktioniert. © Borys P. Sarad

Ionen-Mobilitäts-Spektrometer ist ein ausgesprochen schwieriges Wort. Die Mädchen und Jungen, die am Freitagnachmittag bei der Kinder-Uni im studio theater waren, wissen jetzt, was es bedeutet. Das ist ein Gerät, mit dem die Sicherheitsleute an Flughäfen nach Sprengstoff im Gepäckstücken suchen. Wie das funktioniert, erklärte den Kindern die Professorin Dr. Stefanie Sielemann von der Hochschule Hamm-Lippstadt.

Dabei geht es, darum bestimmt Stoffe zu messen. Erst mal gibt es dafür einen so genannten Wischtest. Die Kontrolleure wischen mit einem Stück Papier über eine Hand oder einen Gegenstand, an dem sich möglicherweise Sprengstoff befindet. Dann kommt das Papier in das Gerät. Doch wird es erhitzt und mit Gas behandelt. Auf diese Weise lösen sich die einzelnen Stoffe von einander. So kann das Gerät von jedem Stoff ein ganz bestimmtes Bild ermitteln. Das nennt man Spektrum.

Wenn das Spektrum mit dem von bekannten Sprengstoffen übereinstimmt, schlägt das Gerät Alarm. Auf diese Weise lässt sich verhindern, dass Terroristen oder andere Verbrecher an Bord eines Flugzeugs Explosionen auslösen.

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