Ein Besuch in der Moschee

04.10.2018, 18:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Besuch in der Moschee

Am Eingang der Moschee müssen die Besucher die Schuhe ausziehen. © Stefan Milk

Am Tag der offenen Moschee haben Muslime in ganz Deutschland ihre Türen für Besucher geöffnet. Die Moschee ist das Gebetshaus der Muslime, so wie die Kirche das Gebetshaus für die Christen ist. Große Moscheen verfügen oft über ein Minarett.

Das ist ein Turm von dem aus der Vorbeter, genannt Muezzin, die Gläubigen fünf Mal am Tag zum Gebet ruft. Am Tag der offenen Moschee haben zwei islamische Gemeinden in Bergkamen eine Führung angeboten.

Die Gotteshäuser wirken von außen wie ganz gewöhnliche Wohnhäuser, ein Minarett hat keine der Moscheen. Der Gebetsraum ist in allen Moscheen aber ungefähr gleich aufgebaut.

Am Eingang müssen die Besucher die Schuhe ausziehen, denn die Gebetsräume sind mit Teppich ausgelegt. Auf diesem Teppich reihen sich die Gläubigen zum Gebet ein. Wie genau der Teppich gestaltet ist, hängt von der Gemeinde ab.

Muster und Farben sind von Moschee zu Moschee unterschiedlich, der Ablauf des Gebetes ist aber immer gleich. Nicht nur am Tag der offenen Tür können Besucher die Moscheen begutachten. Besucher jeder Religion sind dort willkommen und können sich in den muslimischen Gotteshäusern umschauen.

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