Ein Angeklagter gesteht Coup mit falschem Geldtransporter

Mit einem umlackierten Geldtransporter gelingt ein Millionen-Coup. Jetzt stehen die mutmaßlichen Täter in Essen vor Gericht.

15.10.2019, 12:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Angeklagter gesteht Coup mit falschem Geldtransporter

Das Gebäude, in dem sich das Essener Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht befinden. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Nach einem spektakulären Millionen-Coup mit einem falschen Geldtransporter hat einer der Angeklagten am Dienstag ein Geständnis abgelegt. „Die Vorwürfe treffen zu“, erklärte Verteidiger Hans Reinhardt zum Prozessauftakt am Essener Landgericht. Der 45-jährige Ex-Mitarbeiter eines Sicherheits-Unternehmens soll die sechs weiteren Angeklagten mit Insider-Wissen versorgt haben. Die größte Beute machte die Bande im Dezember 2017. Laut Anklage hatten die Angeklagten einen VW-Transporter umlackiert und mit Magnetfolie äußerlich in einen Geldtransporter verwandelt. Damit hatten zwei als Geldboten verkleidete Täter bei einem Supermarkt in Gronau anschließend 1,8 Millionen Euro abgeholt.

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