Eigentor-Schütze: „Hätte nicht mit Pflaster spielen dürfen“

Der frühere Weltmeister Benedikt Höwedes hat für sein Eigentor im Champions-League-Spiel bei Bayer Leverkusen eine kuriose Begründung. „Ich hätte nicht mit Pflaster spielen dürfen“, sagte der Innenverteidiger von Lokomotive Moskau, der fünf Tage zuvor eine große Platzwunde über dem linken Auge erlitten hatte. Höwedes hatte beim 2:1-Sieg des russischen Pokalsiegers in Leverkusen das zwischenzeitliche 1:1 per Eigentor erzielt (25.).

19.09.2019, 07:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eigentor-Schütze: „Hätte nicht mit Pflaster spielen dürfen“

Moskaus deutscher Spieler Benedikt Höwedes fasst sich ins Gesicht. Foto: Rolf Vennenbernd

„Der Doc hatte mir geraten, mit Maske zu spielen. Das habe ich abgelehnt, weil man damit nicht gut sieht. Aber mit dem Pflaster war es auch nicht besser“, sagte der 31-Jährige und sagte mit Blick auf das Selbsttor: „Das klingt vielleicht nach einer Ausrede, aber vielleicht habe ich in dem Moment nicht richtig gesehen. Insgesamt war das ein bisschen unglücklich, aber auch ein bisschen ungeschickt. Aber da wir gewonnen haben, kann ich am Ende drüber lachen.“

In der 2. Halbzeit riss sich Höwedes das Pflaster vom Kopf und spielte ganz ohne Schutz der mit mehreren Stichen genähten Wunde. „Ich habe mich damit viel wohler gefühlt“, sagte der langjährige Schalker: „Es ist zwar wieder ein bisschen aufgerissen und muss wieder genäht werden. Auch tat der Kopf etwas weh. Aber das ist mir lieber, als vielleicht noch ein zweites Eigentor zu machen.“ In den kommenden Spielen will Höwedes „in jedem Fall“ ohne Pflaster spielen.

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