Eifeler Reha-Klinik möglicherweise schnell wieder am Start

Die wegen gravierender Hygienemängel in die Insolvenz geratene Eifelhöhen-Klinik Marmagen kann möglicherweise den regulären Betrieb schnell wieder aufnehmen. Der Kreis Euskirchen verlängerte nach eigenen Angaben von Mittwoch auf Bitten des vorläufigen Insolvenzverwalters die Frist zur Räumung um zwei Wochen auf den 22. November. Die Klinik habe sehr kurzfristig mit der Umsetzung der geforderten Maßnahmen begonnen, stellte der Kreis Euskirchen am Mittwoch fest.

06.11.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eifeler Reha-Klinik möglicherweise schnell wieder am Start

Blick auf die Eifelhöhen-Klinik Marmagen. Foto: Hermann J. Knippertz/dpa/Archivbild

Die Bezirksregierung Köln hatte vergangene Woche die vorläufige Schließung der Reha-Klinik wegen massiver Hygienemängel angeordnet. Beanstandet wurden unter anderem verschmutzte Trinkwasserbehälter und ungenügende Schutzmaßnahmen gegen multiresistente Keime.

Sollten die Auflagen der Behörden bis zum 22. November erfüllt werden, könne die vorläufige Schließung aufgehoben und der reguläre Betrieb der Reha-Klinik mit 300 Beschäftigten wieder aufgenommen werden, teilte die Kreisverwaltung mit. Voraussetzung sei, dass die Behörden und ein externer Sachverständiger einen einwandfreien Gesamtzustand attestierten. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte zuvor berichtet.

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