Ehrenamtspreis: Die Stadt bittet um Vorschläge

Engagement fürs Gemeinwohl

Wer den Ehrenamtspreis der Stadt Lünen bekommen will, sollte sich seit vielen Jahren selbstlos für die Stadt einsetzen. Noch zweieinhalb Wochen nimmt die Stadt Vorschläge an.

24.10.2018, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ehrenamtspreis: Die Stadt bittet um Vorschläge

Dr. Wingolf Lehnemann, ehemals ehrenamtlicher Museumsleiter, wurde mit dem ersten Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Goldstein (A) © Foto: Günther Goldstein

Zum dritten Mal vergibt die Stadt Lünen den Ehrenamtspreis für besonderes bürgerschaftliches Engagement. Vorschläge für Institutionen, Gruppen oder Einzelpersonen können ab sofort an Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns gerichtet werden.

Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde im Jahr 2016 erstmals ausgeschrieben. Bisherige Preisträger sind Dr. Wingolf Lehnemann (2016) und Marianne Strauch (2017). Der Ehrenamtspreis 2018 wird am 9. Dezember im Hansesaal übergeben.

Vorschläge nimmt Bürgermeister Kleine-Frauns bis zum 9. November entgegen. Sie können sowohl per E-Mail (buergermeister@luenen.de) als auch per Post an Stadt Lünen, Rathaus, Bürgermeister, Willy-Brandt-Platz 1, 44532 Lünen eingereicht werden. Die Vorschläge müssen begründet sein.

Zehn Jahre ehrenamtlich tätig

Die Jury besteht aus den Mitgliedern des Ältestenrats der Stadt Lünen. Sie tagt am 27. November. Folgendes berücksichtigt die Jury bei ihrer Entscheidung:

Die zur Ehrung vorgeschlagenen Personen, Initiativen oder Gruppen sollten sich freiwillig, selbstlos und ohne direktes Eigeninteresse unentgeltlich für das Gemeinwohl engagieren.

Die Vielfalt der Betätigungsfelder und -formen ehrenamtlicher Arbeit werden bei der Preisentscheidung angemessen anerkannt.

Die zur Ehrung vorgeschlagenen Personen, Initiativen oder Gruppen sollten bereits zehn Jahre ehrenamtlich tätig sein. Bei besonders herausragendem ehrenamtlichem Engagement kann von diesem Punkt Abstand genommen werden.

Eigenvorschläge von Personen, Initiativen oder Gruppen sind nicht möglich. Organisationen, Initiativen oder Gruppen dürfen aber Personen aus ihren Reihen vorschlagen. Ehrungen von Personen, Initiativen oder Gruppen in zwei aufeinander folgenden Jahren sind nicht möglich.

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