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Ehrenamtlicher Richter sein

20.07.2018 / Lesedauer: 2 min
Ehrenamtlicher Richter sein

Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die das Gericht unterstützen. © picture alliance / dpa

Wer eine Straftat begangen hat, kommt vor Gericht. Dann entscheidet ein Richter darüber, welche Strafe der Täter erhält.

Dabei bekommt der Richter Unterstützung von sogenannten Schöffen. Das sind Menschen, die keine juristische Ausbildung haben und ehrenamtlich als Richter arbeiten. Wenn Jugendliche vor Gericht stehen, werden die Richter dementsprechend von Jugendschöffen beraten. Das Jugendschöffengericht ist aber immer nur dann zuständig, wenn die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe für den angeklagten Jugendlichen fordert, die höher als ein Jahr ausfallen könnte.

Aber nicht jeder kann einfach so ein Schöffe werden. Laut Gesetz muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, bevor man zum ehrenamtlichen Richter gewählt werden kann. Das Alter spielt zum Beispiel eine Rolle. Ein Schöffe darf nicht jünger als 25, aber auch nicht älter als 70 Jahre alt sein.

Bei den Jugendschöffen ist es außerdem besonders wichtig, dass die Bewerber im Bereich der Jugenderziehung schon Erfahrung haben. Bürger können Leute für das Ehrenamt vorschlagen, die in ihren Augen geeignet sind. Aber auch Parteien und Gewerkschaften machen Vorschläge.