Eberl zu Neuer/ter Stegen: „Haben zwei Toptorhüter“

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat sich diplomatisch zum Disput der Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und Manuel Neuer sowie den Aussagen von Uli Hoeneß geäußert. Eberl kann den Wunsch des ehemaligen Gladbacher Keepers nach mehr Einsätzen in der DFB-Elf nachvollziehen, er äußerte aber auch Verständnis für die Verteidigungsstrategie des Bayern-Präsidenten.

26.09.2019, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eberl zu Neuer/ter Stegen: „Haben zwei Toptorhüter“

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl lacht. Foto: Marius Becker/Archivbild

Eberl wollte seine Sichtweise am Donnerstag bei der Borussia-Pressekonferenz aber „ganz allgemein“ verstanden wissen. „Gerade was die Torhüterposition anbetrifft, sind wir in Deutschland außergewöhnlich gut besetzt mit zwei Toptorhütern“, sagte der 46-Jährige, der auch den Frankfurter Kevin Trapp und Bernd Leno (FC Arsenal) zum Kreis der Top-Keeper rechnet.

Für ter Stegen, der vor fünf Jahren von Gladbach zum FC Barcelona gewechselt war, zeigte Eberl grundsätzlich Verständnis: „Wenn ein Spieler, der bei einem der größten Clubs der Welt Stammspieler ist und herausragende Leistungen zeigt - ohne einen anderen Spieler zu attackieren oder etwas Fixes zu fordern - sagt, er würde auch gern mal spielen - das Sportlerherz will das.“

Eberl kann aber auch verstehen, dass Hoeneß seinen Torwart Neuer verteidigt. „Ich würde meinen Torhüter auch schützen, wenn er eine wichtige Rolle im Verein spielt und auch noch Kapitän sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft ist.“ Das sei sein gutes Recht, sagte Eberl. Gleichwohl findet er, dass „das Thema am Ende zu groß geworden ist“ und man es nun beenden solle.

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