Eberl über Spielsysteme: Das alte war „ausgelutscht“

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hält große Stücke auf seinen früheren Trainer Lucien Favre. „Als er uns verlassen hat, habe ich schon gesagt: Ich kann nur jedem Verein gratulieren, der es schafft, ihn zu überzeugen, dort Trainer zu werden. Zu dieser Meinung stehe ich immer noch“, sagte der 45-Jährige im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ über den jetzt beim Fußball-Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund beschäftigten Coach. Im Vergleich zur Zeit des Schweizers am Niederrhein sagte Eberl: „Jetzt ist Lucien Favre noch einmal vier Jahre weiter, und wenn er zu seiner fußballerischen Qualität noch eine Gelassenheit dazugewonnen hat, dann kann sich Dortmunds Konkurrenz warm anziehen.“

25.11.2018, 11:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eberl über Spielsysteme: Das alte war „ausgelutscht“

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

Über die Gründe für die positive Entwicklung der Gladbacher, die an diesem Sonntag (18.00 Uhr) Hannover 96 empfangen, sagte Eberl: „In Stichworten: gute Schlüsse aus der Vergangenheit, keine verletzten Spieler, neue Struktur auf dem Platz.“ Als Entwicklungsschritt unter Trainer Dieter Hecking, mit dem die Borussia den Vertrag am Freitag verlängerte, nannte er die Umstellung des Systems von 4-4-2 auf 4-3-3. „Wir haben sechs, sieben Jahre in der alten Grundordnung gespielt, irgendwann war das ausgelutscht. Auch für die Spieler, für die die Auseinandersetzung mit neuen Ideen inspirierend sein kann.“

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