Durchsuchungen wegen Kinderpornos: Vier Verdächtige in NRW

Bei einer bundesweiten Razzia gegen die Weiterleitung von kinderpornografischen Videos sind auch in NRW vier Verdächtige ins Visier der Behörden geraten. Die Beschuldigten aus Siegen-Wittgenstein, Stolberg und Wuppertal sollen das Material über soziale Netzwerke geteilt und verbreitet und sich damit strafbar gemacht haben, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, Alexander Badle. Bundesweit stufte die Behörde 21 junge Menschen als verdächtig ein, alle zwischen 14 und 26 Jahren alt. Festgenommen wurde bei den Durchsuchungen in dieser Woche allerdings niemand. Am Montag wollen die Ermittler Einzelheiten bekannt geben.

26.10.2019, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Generalstaatsanwaltschaft und das Bundeskriminalamt (BKA) beobachteten in den vergangenen Monaten häufiger, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einzelne Videodateien mit eindeutigen kinderpornografischen Inhalten über die sozialen Netzwerke teilten, heißt es in einer Mitteilung der Ermittlungsbehörden vom Samstag. „Die Inhalte der Aufnahmen werden hierbei häufig bagatellisiert und zum Teil mit als lustig empfundenen Texten und Emojis versehen.“

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