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Dürre in NRW: Sorgen der Milchbauern wachsen

Die Weiden sind gelb, Grünfutter wächst nicht nach. Das Vieh hat Hunger. Aber woher nehmen? Auf die Idee, Tiere zu verkaufen, kommt nicht nur ein Milchbauer in Nordrhein-Westfalen.

25.07.2018
Dürre in NRW: Sorgen der Milchbauern wachsen

Eine Kuh steht auf der knochentrockenen Weide. Foto: Roland Weihrauch

Mit jedem Tag anhaltender Dürre wachsen die Futtersorgen der Milchbauern in Nordrhein-Westfalen. „Die Unruhe unter den Landwirten wird mit jedem Tag größer“, sagte der Sprecher der Landwirtschaftskammer NRW, Bernhard Rüb. Da das Gras auf den Weiden vertrocknet, müssten die Bauern deutlich mehr zufüttern. Schlecht sieht es demnach auch mit der Grünfutter-Ernte aus: Es wächst nichts mehr nach. Beim Mais erwarten die Landwirte Ertragseinbußen. Für die Wintervorräte sieht es schlecht aus.

Viele Bauern müssen nach Einschätzung der Landwirtschaftskammer Grünfutter zukaufen und das wahrscheinlich für teures Geld. Von der Dürre seien Niederrhein, Münsterland und Ostwestfalen besonders hart betroffen. „Existenzbedrohend darf das in der Regel nicht sein, aber die Landwirte müssen mit deutlich weniger Geld auskommen“, sagte Rüb.

Die Viehvermarktung Rheinland registriert, dass ungewöhnlich viele Landwirte Tiere verkaufen wollen. „Aber in den Schlachthöfen sind die Kühllager voll“, sagte Christof Ellinghaus, der Kontaktmann zu den Landwirten.

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