Dürre-Hilfen können fließen: 700 Betriebe schon registriert

Nordrhein-Westfalen startet mit den versprochenen Dürre-Hilfen für hitzegeschädigte Landwirtschaftsbetriebe des Sommers 2018. Am Dienstag verabschiedete das Landeskabinett in Düsseldorf entsprechende Förderrichtlinien.

06.11.2018, 18:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dürre-Hilfen können fließen: 700 Betriebe schon registriert

Ein Mähdrescher fährt über ein Getreidefeld. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Rund 700 Betriebe hätten sich dafür bereits bei der Landwirtschaftskammer registriert, teilte NRW-Agrarministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) mit. „Betriebe, die in Not geraten sind, werden jetzt auch finanzielle Hilfe erhalten.“

Die Landwirtschaftskammer werde denjenigen, die sich schon gemeldet hätten, jetzt die Formulare zuleiten, damit die Entschädigung beantragt werden kann. Bis zum 14. Dezember können Anträge bei den Kreisstellen der Kammer gestellt werden.

Voraussetzung für eine Beihilfe sei, dass von der Dürre betroffene Betriebe Schäden in Höhe von mehr als 30 Prozent der durchschnittlichen Jahreserzeugung aus der Bodenproduktion nachweisen können. Die Bedürftigkeit werde geprüft. Schäden werden zu maximal 50 Prozent ausgeglichen. Die Hilfen müssen nicht zurückgezahlt werden.

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