Drücken, greifen, werfen

09.11.2018, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drücken, greifen, werfen

Beim Judo muss man kräftig zupacken, um den Gegner aus dem Ring zu drücken. © Greis

Wer auf dem Rücken landet, hat verloren: Das ist also umgekehrt der schnellste Weg zum Sieg beim Judo-Tag des Judo Club Holzwickede am Freitag. In der Hilgenbaumhalle probierten sich ganz viele Holzwickeder Grundschüler einmal als Judoka. In der Halle lagen blaue und gelbe Matten. Die gelben Matten waren die Kampfringe. Hier standen sich in vielen Gruppen immer zwei Gegner gegenüber und versuchten, sich gegenseitig aus dem Ring zu drücken oder zu werfen.

Einen Punkt bekam man, wenn man seinen Gegner mit beiden Füßen aus dem Ring bugsierte. Zwei Punkte dafür, dass man ihn umwarf und drei Punkte dafür, dass der Gegner auf dem Rücken landete. Damit war ein Duell auch sofort vorbei, denn wer zuerst drei Punkte sammelte, der hatte gewonnen.

Der Verein nennt das Sumo-Judo, weil es eine Schnupper-Version von Judo mit einfachen Regeln ist. Wer Judo lernen will, muss viele Techniken üben. Dabei wird man kräftiger, weil im Training viele verschiedene Muskeln gebraucht werden. Durch Judo wird man aber nicht nur kräftiger und kann seinen Körper besser kontrollieren, man lernt auch, zu verlieren: Irgendwann landet jeder mal auf der Matte.

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