Drei entscheidende Maßnahmen auf den Fluchtwegen

dzNeue Expertise

Die drei Maßnahmen, die noch getroffen werden müssen, betreffen alle die Fluchtwege durch die Korridore. Brandschutzgutachter Dr. Dirk Hagebölling erläutert, warum sie so wichtig sind.

Bergkamen

, 04.09.2019, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei seiner Untersuchung in den beiden geräumten Häusern hat Gutachter Dr. Dirk Hagebölling festgestellt, dass vor dem Wiedereinzug die Fluchtwege aus den Wohnungen in die Treppenhäuser sicher sind. Das sind sie nach seiner Ansicht erst dann, wenn drei weitere, relativ einfache Maßnahmen getroffen sind.

Wie Hagebölling in der Pressekonferenz erläuterte ist die Konstruktion der beiden Hochhäuser an der Töddinghauser Straße ungewöhnlich. Anders als in anderen Häusern, in denen es noch ein zweites Fluchttreppenhaus oder einen anderen zweiten Fluchtweg gibt, können die Bewohner in den Häusern nur durch die Flure in die außen liegenden Treppenhäuser gelangen, um bei einem Brand aus dem Haus zu fliehen.

In den Treppenhäusern selbst hat er keine größeren Beanstandungen. Er geht aber davon aus, dass trotz der schon getroffenen Maßnahmen noch Brandrauch in die Flure eindringen und den Bewohnern den Weg abschneiden kann.

Nach seiner Ansicht müssen die Mülleinwurfschächte auf den Etagen eine neue, rauchdichte Verkleidung bekommen. Die Zählerkästen müssen rauchdicht abgedichtet werden und die Sicherheitstüren müssten mit neuen Rauch-Dichtlippen ausgestattet werden, sagte er. Dann hält er die Fluchtwege für so sicher, dass die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück können.

Hausverwalter Jörg Berchem will sofort Firmen beauftragen, die Maßnahmen durchzuführen. Die Firma, die am schnellsten kommen kann, soll den Auftrag bekommen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Markenbotschafterin

Neue Kollektion und Autogrammstunde: Birgit Schrowange besucht Adler-Filiale