Drei CDU-Kandidaten stellen sich in Düsseldorf vor

Der Kandidatenzug für den CDU-Bundesvorsitz macht Station in Düsseldorf. Die Regionalkonferenz in NRW wird die größte der insgesamt acht Vorstellungsrunden. Und sie ist für die Bewerber besonders wichtig.

28.11.2018, 03:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drei CDU-Kandidaten stellen sich in Düsseldorf vor

Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn (alle CDU) stehen bei der CDU-Regionalkonferenz in Rheinland-Pfalz auf der Bühne. Foto: Silas Stein/Archiv

Auf ihrer Bewerbungstour durch Deutschland stellen sich die drei aussichtsreichsten Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz heute in Düsseldorf vor. Mit mehr als 3800 Teilnehmern wird es für Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn die größte der bundesweit insgesamt acht Regionalkonferenzen. Der Andrang war so groß, dass die Konferenz in eine Messehalle verlegt werden musste.

Für das Bewerbertrio ist NRW eine besonders wichtige Etappe. Denn fast ein Drittel der 1001 Delegierten, die am 7. Dezember beim CDU-Parteitag in Hamburg über den Bundesvorsitz abstimmen, gehören dem größten Landesverband an. Mit Merz und Spahn kommen zudem zwei der drei prominenten Kandidaten aus NRW. Der Landesvorstand hatte keine Empfehlung für einen der Bewerber abgegeben.

Die Regionalkonferenzen richten sich vor allem an die Parteibasis. Jeder Kandidat darf sich etwa zehn Minuten lang vorstellen. Dann können die Parteimitglieder Fragen stellen. Nach Düsseldorf folgen noch zwei Termine in Bremen am Donnerstag und zum Abschluss in Berlin am Freitag.

Für die CDU ist es ein Novum, dass es mehrere Kandidaten für den Parteivorsitz gibt. Die langjährige Parteichefin Angela Merkel tritt nicht wieder an. Kanzlerin will sie weiter bleiben.

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