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„Dot. Drummel on Tour“ verpasst Europa-Titel

Schülerfirma

Für die Schülerfirma „Dot. Drummel on Tour“ des Gymnasiums St. Christophorus steht am Ende doch kein Sommermärchen: Nach Siegen auf Landes- und Bundesebene verpassten sie den Titel beim Europawettbewerb.

Werne

, 19.07.2018
„Dot. Drummel on Tour“ verpasst Europa-Titel

Die GSC-Schüler können mit ihrem Auftritt in Belgrad auch ohne Sieg zufrieden sein.afg © AFG

Die Entscheidung in Belgrad fiel erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 19. Juli. Bis zum Schluss hatten die Mitglieder der Schülerfirma „Dot. Drummel on Tour“ auf eine Platzierung auf dem Treppchen gehofft, die nach Einschätzung der anwesenden Vertreter von Junior Deutschland durchaus möglich gewesen wäre. Am Ende hat es für die Schüler des Gymnasiums St. Christophorus leider nicht gereicht. Unter 39 Nationen machte letztlich England das Rennen. Das Unternehmen hat aus 24 Prototypen eine Fahrradleuchte entwickelt, die mehr Sicherheit im Straßenverkehr bringen soll. Italien und Finnland kamen auf die weiteren Plätze.

Grund zur Freude hatte die Reisegruppe aus Werne dennoch. Katharina Hartung erhielt als eine von zehn Jungunternehmern eine Auszeichnung für besonderes Engagement und Teamgeist.

„Für Katharina freue ich mich besonders. So eine Auszeichnung ist doch ein Knaller in einer späteren Bewerbung“, freute sich Schulleiter Thorsten Schröer über den Preis.

Trotzdem etwas mitgenommen

Im Gespräch mit unserer Redaktion wurde deutlich, dass er ein wenig damit hadert, dass die Schülerfirma leer ausging. „Die Produkte, die es aufs Podest geschafft haben, sind alle hochtechnologisiert. Das Thema Europa und die Erstellung eines Buches entsprachen wohl nicht dem Zeitgeist.“ Schülerfirmen in anderen Ländern würden intensiver mit Firmen kooperieren und hätten auch ganz andere Möglichkeiten. So wie in England. Die von der Schülerfirma entwickelten Fahrradleuchten würden angeblich bereits in vielen Shops verkauft.

Schröer war mit dem Auftritt seiner Schüler dennoch absolut zufrieden. „Es war eine starke Präsentation. Schön ist auch zu sehen, dass sie in der vergangenen Zeit eine riesige Entwicklung genommen haben. Sie haben an Selbstbewusstsein gewonnen, sind charakterlich gereift und haben viel wirtschaftliches Wissen erworben.“

Am Donnerstag ging es mit dem Flieger zurück nach Düsseldorf.

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