Doppelhaushälften statt Mehrfamilienhäuser - Vivawest baut im Sunderfeld neu

Neue Siedlung

Eine ganze neue Siedlung entsteht momentan in Brambauer. Die alten Mehrfamilienhäuser sind schon weg. Auch wann die Neubauten fertig sein sollen, steht schon fest.

Lünen

, 19.02.2019, 16:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Doppelhaushälften statt Mehrfamilienhäuser - Vivawest baut im Sunderfeld neu

In der Kelm-Siedlung mietet die Stadt Wohnungen für Flüchtlinge an. © Foto: Goldstein

Weil das Wohngebiet „Im Sunderfeld“ für die Neubau-Pläne von Vivawest neu erschlossen werden musste, beschäftigte das Thema jetzt auch noch einmal den Ausschuss für Sicherheit und Ordnung. Die Straße „Im Sunderfeld“ müsse nämlich auf dem Teilstück neu geplant und hergestellt werden. Das Ganze wird ein verkehrsberuhigter Bereich.

Aber was plant Vivawest dort überhaupt?

Die alten Mehrfamilienhäuser hat das Wohnungsbauunternehmen schon abreißen lassen. Stattdessen sollen 32 Einfamilienhäuser entstehen - in Doppelhaushälften und Reihenhäusern.

Einen großen Teil der Wohnungen in den alten Mehrfamilienhäusern hatte die Vivawest vorher an die Stadt vermietet, die dort Geflüchtete untergebracht hat. Die Mietverträge liefen allerdings aus, auch, weil Vivawest dort neu bauen wollte.

Für die übrigen Mieter, schreibt Vivawest auf Anfrage, „konnten wir Ersatzwohnraum in unserem Bestand finden. Sie haben ihre neuen Wohnungen bereits bezogen.“

Laut Vivawest soll der erste Bauabschnitt mit 14 Einfamilienhäusern im Herbst 2019 beginnen, Ende 2020 soll das komplette Projekt fertiggestellt sein. Wie genau die Straße aussehen und wo die verschiedenen Häuser sein werden, sieht man hier in den digitalen Ausschuss-Unterlagen.

Die neuen Häuser entstehen entlang der Straße Im Sunderfeld, Im siepen und Zechenplatz sowie südlich gelegen angrenzend ans Waldgebiet. Außerdem sieht die Planung den Bau von elf öffentlichen Parkplätzen vor.

Zu den Investitionskosten machte Vivawest auf Nachfrage keine Angaben.

Was wurde im Ausschuss dazu gesagt?

Rüdiger Billeb (SPD) forderte, dass die Verwaltung prüft, ob man die Stellplätze nicht auf 2,20 Meter verbreitern könne. Die sind bisher nur mit zwei Metern geplant. Die SPD fordere überdies einen Grundsatzbeschluss, dass Stellplätze nur noch in der Größe gebaut werden können. Ansonsten stimmte der Ausschuss einstimmig bei zwei Enthaltungen (Grüne) für die Erschließung des Gebiets. Auch der Stadtentwicklungsausschuss stimmt am Mittwoch, 27. Februar, noch einmal darüber ab.

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