Dom-Portugues-Nachfolger „Linos Restaurant“ vor der Eröffnung von Einbrechern heimgesucht

Einbruch

Es lief eigentlich gut für die Neueröffnung: Aus dem Dom Portugues an der Kurt-Schumacher-Straße ist inzwischen „Linos Restaurant“ geworden. Dann die böse Überraschung am Donnerstag (28.11.)

Lünen

, 28.11.2019, 15:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dom-Portugues-Nachfolger „Linos Restaurant“ vor der Eröffnung von Einbrechern heimgesucht

Den Zigarettenautomaten haben die Täter leer geräumt und mitten in der Gaststätte auf den Boden geworfen. © Britta Linnhoff

Lino Daniel Reis de Castro Steinhorst hat die letzten Wochen ordentlich gerackert, um seinen Traum vom eigenen Restaurant in Lünen zu realisieren. Und dann das: Als er am Donnerstagmittag (28.11.) kurz vor 12 Uhr an seinem Restaurant an der Kurt-Schumacher-Straße ankam, sah er das Fenster auf Kippe stehen und wusste gleich: Das kann eigentlich nicht sein. Er war sicher, am Tag zuvor alles sorgsam abgeschlossen zu haben.

Dom-Portugues-Nachfolger „Linos Restaurant“ vor der Eröffnung von Einbrechern heimgesucht

Aus dem Dom Portugues ist inzwischen auch außen sichtbar "Linos Restaurant" geworden. © Britta Linnhoff

Das ungute Gefühl bestätigte sich schnell, als er die Gaststätte betrat: eine aufgebrochene Kasse, ein zerstörter und umgeworfener Zigarettenautomat und Leere im Flaschenregal mit den Spirituosen.

Dom-Portugues-Nachfolger „Linos Restaurant“ vor der Eröffnung von Einbrechern heimgesucht

Die nagelneue Kasse haben die Einbrecher aufgebrochen und zerstört. © Britta Linnhoff

In der Nacht waren offenbar Einbrecher da. Dabei hatte sich de Castro Steinhorst so viel vorgenommen. Ob er den Zeitplan bis zur geplanten Eröffnung am 5. Dezember halten kann, weiß er noch nicht. Aber noch will er den Termin nicht verschieben. Es sei nichts passiert, was die Anfang Dezember geplante Eröffnung unmöglich mache. Aber frustrierend sei das Ganze schon: Der materielle Schaden sei schon groß, so eine Kasse, selbst wenn er sie günstig bekomme, koste so 250 Euro. Geld, das er für etwas anderes eingeplant hatte. Am Nachmittag des 28. November war die Spurensicherung der Kriminalpolizei da. Es scheint so, als seien die Täter über das Toilettenfenster im Obergeschoss eingestiegen.

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