Ditib informiert über neue Projekte und Imam-Ausbildung

Der Islamverband Ditib hatte vor einem halben Jahr Reformen zugesagt. Nun will die Organisation neue Projekte vorstellen und über die Imam-Ausbildung informieren. Auch die Bombendrohung in Köln dürfte Thema sein.

10.07.2019, 02:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ditib informiert über neue Projekte und Imam-Ausbildung

An der Moschee in Köln fahren Autos vorbei. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die größte Islam-Dachorganisation in Deutschland will nach zugesagten Reformen und angekündigter Transparenz über neue Projekte informieren. In einer Pressekonferenz der Ditib in Köln soll es heute um Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene sowie um die Imam-Ausbildung gehen. Die Türkisch Islamische Union ist wegen ihrer Nähe zur Regierung in Ankara umstritten. Nach anhaltenden Forderungen, sich von türkischer Einflussnahme zu lösen, hatte der Moscheeverband zu Jahresbeginn einen Neustart angekündigt und um Vertrauen geworben. Kritisiert wird auch, dass Ditib-Imame aus der Türkei entsandt werden.

Die Bombendrohung gegen den Kölner Moscheekomplex vom Dienstag wird ebenfalls Thema sein. Die Angriffe gegen Moscheen in Deutschland seien besorgniserregend, betonte die Ditib nach einer großangelegten Durchsuchungsaktion der Polizei mit Spürhunden. Man habe Angst um die Sicherheit von Mitarbeitern, Gemeindemitgliedern und Besuchern. Verdächtiges wurde bei der Durchsuchung nicht gefunden.

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