Das „Route 66“-Diner an der Kamener Straße ist momentan geschlossen. Das Burgerrestaurant wechselt den Pächter. Das hat, laut Inhaber Alfons Böcker, aber nur indirekt etwas damit zu tun.

Werne

, 15.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Schuld an der Schließung ist vielmehr ein Wasserschaden, den die Beteiligten bei der Übergabe an den neuen Betreiber entdeckten, wie Inhaber Alfons Böcker erklärt. Zwei defekte Eckventile sorgten dafür, dass Wasser unter das Parkett drang und der geplante reibungslose Übergang wortwörtlich ins Wasser fiel. Arbeiter müssen jetzt den Boden des Restaurants austauschen. Deshalb bleibt der Grill für die Burgerbouletten vorerst kalt.

„Zum Glück haben wir hier die Modulbauweise“, sagt Böcker. Dadurch lasse sich die Baumaßnahme relativ klein halten. Den Schaden übernimmt laut Alfons Böcker die Versicherung.

Öffnungstermin noch nicht klar

Zum 1. August übernahm der neue Betreiber. Durch den Wasserschaden ließ er sich nicht abschrecken. Durch die nötige Baumaßnahme geht der Betrieb jetzt dennoch etwas später – wohl in ein paar Wochen – weiter. Wann genau, lasse sich momentan aber noch nicht sagen.

„Das bewährte Grundkonzept wird bleiben“, versprach Besitzer Alfons Böcker. Genauere Auskünfte über eventuelle Änderungen für die Besucher, konnte und wollte er jedoch nicht geben. Dies sei Sache des neuen Pächters und Betreibers des „Route 66“, da er selbst als Inhaber nicht in das Tagesgeschäft involviert sei, so Böcker.

Näher an Werne

Der neue Pächter, der noch anonym bleiben möchte, ist ortskundig und bringt Erfahrung in der Gastronomie mit. „Ich wollte jemanden aus Werne haben“, schildert Alfons Böcker sein Suchmuster. Bisher sei das Restaurant immer von jemandem aus der Filiale in Hamm geleitet worden. Nun hätte man jemanden, der näher vor Ort ist und der noch besser auf die Werner eingehen könne, meint der Inhaber.

Außerdem erneuerte Böcker im Gespräch sein Vorhaben, das Franchising-Modell des Restaurants in andere Städte auszuweiten. „Das Konzept zieht“, sagt er. Trotz der vergangenen heißen Wochen, hätte man keine gravierenden Einbußen verbucht.

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