Diese Angebote gibt es für Wohnungslose in Unna

dzHilfen im Überblick

In Unna gibt es mehrere Angebote für wohnungslose Menschen. Diese reichen von Möglichkeiten zur kurzfristigen Übernachtung bis zur ausführlichen Beratung und Hilfestellung.

11.12.2018, 14:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnungslose

Die Übernachtungsstelle der Caritas an der Zechenstraße 17 bietet wohnungslosen Männern ganzjährig zwischen 18 Uhr abends und 9 Uhr morgens Unterkunft, um nicht auf der Straße schlafen zu müssen. Tagsüber bleibt die Stelle geschlossen – dann können Betroffene die Tagesstätte an der Hansastraße aufsuchen. Kontakt: (02303) 2585043 Unterkunft über Nacht - Übernachtungsangebote für wohnungslose Männer

Für wohnungslose Frauen ab 18 Jahren unterhält das Frauenforum im Kreis Unna eine Übernachtungsstelle an der Hansastraße 38. Auch Kinder können dort mit übernachten. Frauen werden hier tagsüber und nachts aufgenommen und an weiterführende Hilfsangebote vermittelt. Fünf Einzel- und ein Zweibettzimmer stehen zur Verfügung. Kontakt: (02303) 7789130 Frauenräume - Übernachtungsangebote für wohnungslose Frauen

Medizinische Versorgung für Wohnungslose

Menschen ohne Krankenversicherung oder solche, die den Weg in eine normale Arztpraxis nicht wagen, finden Hilfe in der „Sprechstube Hansastraße“. Die „Sprechstube“ ist ein gemeinsam mit dem Katharinen-Hospital realisiertes ärztliches Beratungs- und Behandlungsangebot, das jeden Mittwoch Menschen in den Räumen der Caritas- Wohnungslosenhilfe zur Verfügung steht.

Die Nutzer können auf Wunsch anonym bleiben und müssen keinen Versicherungsschutz nachweisen. Einfache Erkrankungen werden hier vor Ort behandelt. Bei schwereren Leiden koordinieren die Ärztinnen und Ärzte weitergehende Behandlungen bzw. Diagnosen im Katharinen-Hospital.

Hilfe für die, die bisher durchs Raster fielen

Der Caritasverband für den Kreis Unna, die Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen, das Frauenforum im Kreis Unna und der Kreis Unna haben sich zum „Projekt Lotse“ zusammengeschlossen.

Das Projekt soll Menschen helfen, die trotz schon bestehender oder drohender Wohnungslosigkeit bislang nicht von den etablierten Angeboten erreicht werden. Dafür setzt „Lotse“ Streetworker ein, die betroffene Menschen aktiv aufsuchen, ins Gespräch kommen, Problemlagen analysieren und Unterstützung koordinieren. So sollen ihre individuellen Teilhabechancen am gesellschaftlichen Leben verbessert werden.

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