Die Stadtkirche wird eingepackt

07.11.2018, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stadtkirche wird eingepackt

Mit großen Trägern aus Stahl wird das Gerüst an der Stadtkirche aufgebaut. © UDO HENNES

Von der Stadtkirche ist zur Zeit immer weniger zu sehen. Der Turm der Kirche verschwindet mehr und mehr hinter einem riesigen Gerüst. Bald wird nur noch die Spitze des Kirchturmes aus dem Gerüst herausgucken. Das Gerüst wird gebaut, weil die Stadtkirche an vielen Stellen kaputt ist. Die Steine, aus denen sie gebaut wurde, sind an der Außenseite bröselig.

Das bedeutet, dass einzelne Brocken der Steine lose sitzen und jederzeit herunterfallen könnten. Wie schnell das passieren kann, zeigte sich im Januar: Als Sturm „Friederike“ über Unna wehte, fiel eines der vier Türmchen vom Turmbalkon herunter. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Jetzt muss aber die Wand des ganzen Turmes untersucht werden.

Nur so können die Experten feststellen, wie man die Steine am besten repariert, damit sie nicht mehr herunterfallen können. Und dafür wird das große Gerüst gebraucht, das gerade aufgebaut wird. Auf dem Gerüst können die Fachleute stehen und die Steine untersuchen. Es soll aber auch verhindern, dass weitere Steine nach unten fallen. Deswegen wird das ganze Gerüst noch mit Folie verhüllt– und die Stadtkirche wie ein Geschenk eingepackt.

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