Die Sparkasse will eigenständig bleiben

Zukunftsperspektive

Früher war es für die Sparkasse erheblich einfacher, ihr Geld zu verdienen. Aber Vorstand Tobias Laaß blickt trotzdem optimistisch in die Zukunft.

27.08.2019, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Tobias Laaß rechnet nicht damit, dass die Zinsen in nächster Zeit nennenswert steigen. Aber der Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen blickt durchaus optimistisch in die Zukunft: „Wir haben große Potenziale.“ Zum Beispiel bei der Baufinanzierung, die angesichts der Pläne für die Wasserstadt gute Perspektiven verspricht. „Es war schon immer unser Kerngeschäft, Menschen in Haus und Hof zu bringen“, sagt Laaß.

Auch die Digitalisierung sieht er als Chance. Schließlich kann die Sparkasse Kosten sparen, wenn immer mehr Menschen ihre Bankgeschäfte online erledigen. Die Zweigstellen in Weddinghofen, Overberge und am Nordberg hat die Sparkasse schon geschlossen. Und auch die Personalkosten hat Laaß im Blick.

Betriebsbedingte Kündigungen schließt er auf Nachfrage aus.

Aber gleichwohl könne die Sparkasse auch die natürliche Fluktuation zum Stellenabbau nutzen. Das Reizwort Fusion nimmt er nicht in den Mund. „Wir stehen vor Herausforderungen. Aber wir schaffen das“, sagt er. „Und die Sparkasse Bergkamen-Bönen bleibt eigenständig.“

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