Die Selma-Lagerlöf-Sekundarschule arbeitet mit der Agentur für Arbeit zusammen

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Mit der Unterschrift besiegelten Vertreter der Selma-Lagerlöf-Schule und der Agentur für Arbeit die Zusammenarbeit. Warum die gerade an der Sekundarschule wichtig ist, haben sie uns erzählt.

Selm

, 24.11.2018, 16:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Selma-Lagerlöf-Sekundarschule (SLS) wächst - ab dem kommenden Jahr werden dort alle Klassenstufen vertreten sein. Zeit, die Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten. Um ihnen Orientierung zu bieten, gibt es an der Sekundarschule schon länger verschiedene Angebote. „Berufsbegleitung und -beratung wird an unserer Schule immer wichtiger“, sagt Schulleiterin Karin Vogel. „Wir haben hier eine enorme Schüler-Heterogenität.“ Dafür seien die unterschiedlichen Schulabschluss-Möglichkeiten verantwortlich und, dass es auch Schüler mit Förderbedarf gebe.

Umso wichtiger sei es, Schüler und Eltern zu beraten, was das Thema Berufe angeht. Deshalb gebe es das Unterrichtsfach „Berufswahlorientierung“. „Wir fahren aber auch mit den Schülern nach Bergkamen zur Potenzialanalyse“, erklärt Lehrerin Melanie Kopacki, die sich um die Berufsberatung an der SLS kümmert. Dort können Schüler herausfinden, in welche Richtung es mit ihren Fähigkeiten beruflich gehen könnte. „Das ist auch hilfreich, wenn es um Praktika geht“, sagt Melanie Kopacki.

Selma hilft bei der Berufsorientierung

Doch es sei auch Expertise von außen nötig, so Schulleiterin Karin Vogel, um den Schülern individuelle Möglichkeiten zu bieten. Deshalb arbeite die SLS seit dem vergangenen Jahr mit der Stadt Selm zusammen. Monika Raman, Übergangsmanagerin Schule-Beruf, ist das Gesicht von Selma, dem Berufsorientierungsbüro für Selmer Schüler in der SLS. „Schüler kommen zu mir, wenn Sie Hilfe beim Bewerbungen Schreiben oder der Suche nach einem Praktikumsplatz brauchen“, erzählt sie. Doch nicht nur in ihrem Büro in der SLS, auch per WhatsApp sei sie erreichbar, so Monika Raman. „Nur nach 22 Uhr antworte ich nicht mehr.“ So späte Anfragen seien allerdings ohnehin selten.

Die Selma-Lagerlöf-Sekundarschule arbeitet mit der Agentur für Arbeit zusammen

Zukünftig soll Berufsberater Sascha Eckert (r.) einmal wöchentlich in der Sekundarschule vor Ort sein. © Carolin West

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Hamm stellt sich die SLS nun noch breiter auf, was die Berufsberatung und -begleitung angeht. Dank des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist Berufsberater Sascha Eckert derzeit alle drei bis vier Wochen vor Ort für die Schüler ansprechbar. Und künftig soll das Beratungsangebot noch intensiver sein. „Unser Ziel ist es, dass Sascha Eckert einmal pro Woche an der Schule ist“, erklärt Christian Palm, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Hamm.

Schüler in den Schulen beraten

Man müsse die Schüler in den Schulen beraten, um sie abzuholen und mitzunehmen. „Wir möchten eine lebensbegleitende Berufsberatung bieten“, sagt Christian Palm. Und damit das an der SLS möglich ist, haben die Kooperationspartner der Stadt Selm, der Sekundarschule und der Arbeitsagentur am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. „Ich bin begeistert, was hier alles für die Schüler gemacht wird“, sagt Monika Raman.

Und Melanie Kopacki spiegelte die Meinung der Schüler wieder: „Die Schüler finden es auch echt cool, was hier geboten wird“, sagt sie. „Und ich sage ihnen immer: Nehmt das an und macht das mit!“

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