Die Polizei erzielt Fahndungserfolge im Netz, muss aber auch Gerüchte bekämpfen

Soziale Medien

Wenn die Polizei nach einem Tatverdächtigen mit Foto fahndet, können die Sozialen Netzwerke sehr hilfreich sein. Sie haben aber auch ihre Schattenseiten.

16.07.2019, 15:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Veröffentlichung von Fotos im Internet beschert der Polizei durchaus Fahndungserfolge. Und das nicht nur, wenn Zeugen den Tatverdächtigen erkennen und sich melden. „Es kommt auch schon mal vor, dass ein Täter das Fahndungsfoto von sich im Internet sieht und sich daraufhin selbst stellt“, sagt Polizei-Pressesprecherin Vera Howanietz. Allerdings werden die Ermittler auch regelmäßig mit den Schattenseiten der Sozialen Medien konfrontiert. Denn die dienen ja nicht nur der Kommunikation und der Information, sondern auch der Verbreitung von Gerüchten. Dem müssen nicht immer - wie offenbar im aktuellen Fall des Fake-Fotos vom angeblichen Täter - absichtliche Fälschungen zugrunde liegen. Manchmal liegen auch Missverständnisse oder oberflächliches Lesen zugrunde, wie Howanietz erläutert: „Da werden dann Berichte über ein Taten in München geteilt, und plötzlich heißt es dann, sie hätten sich im Kreis Unna ereignet.“

Lesen Sie jetzt
Meistgelesen