Die Geschichte des Bergbaus

04.10.2018, 18:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Geschichte des Bergbaus

Ehemalige Bergleute erzählen im Barbarastollen ihre Geschichte. © Stefan Milk

Der Arbeitsplatz der ehemaligen Bergleute hat seinen Platz im Stadtmuseum: Dort befindet sich der Barbarastollen. Hier erhalten Besucher einen Eindruck davon, wie sich die Arbeit der Bergleute einst abgespielt hat.

Der Barbarastollen ist auch der Treff des Geschichtskreises Haus Aden/ Grimberg 3/4. Die ehemaligen Bergleute haben den Stollen selbst gebaut. Und wollen dort vor allem Kindern vom Bergbau erzählen.

„Viele Kinder von heute wissen ja nur noch wenig über den Bergbau“, sagt Volker Wagner, der Mitglied im Geschichtskreis ist. Deshalb führen er und seine Kollegen regelmäßig Schulklassen und Kindergartengruppen durch den Barbarastollen.

Und wie es sich für ein gutes Museum gehört, gibt es dort auch viel zum Anschauen und auch zum Anfassen. „Die meisten Dinge sind gefahrene Geräte“, sagt Wagner. So nennt der Bergmann Ausrüstungsstücke, die tatsächlich unter Tage im Einsatz waren. Außerdem bekommen die Kinder auch einen Eindruck von der bergmännischen Kultur. „Am Ende der Führung singen wir mit den Kindern immer das Steigerlied“, berichtet Wagner.

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