Die Farbe der Kleidung kann über Leben und Tod entscheiden

dzUnfallgefahr

Im Winter kracht es besonders häufig auf den Straßen. Wir erklären, wo Verkehrsteilnehmer in Schwerte besonders aufpassen sollten und wo die Stadt bereits eingegriffen hat.

Schwerte

, 05.11.2018, 05:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Temperaturen sinken, und es wird früher dunkel. Der goldene Herbst in Schwerte ist vorbei und der Winter steht vor der Tür. Eine gefährliche Zeit vor allem im Straßenverkehr. Insgesamt kam es 2017 in Schwerte zu 508 Unfällen, 130 davon mit Personenschaden. Bedingt durch das Wetter passieren im Winter tendenziell mehr Unfälle als in den Sommermonaten. Durch Glatteis, Laub und Schnee sind die Straßen oft rutschig. Darum sollte man spätestens ab Oktober Winterreifen aufziehen lassen, um Ostern rum können dann wieder Sommerreifen benutzt werden.

Fußgänger sollten auf helle Farben achten

Aber auch Fußgänger können etwas für ihre Sicherheit tun. Die Kreispolizeibehörde Unna empfiehlt helle oder sogar reflektierende Kleidung: „Während dunkle Kleidung nur bis circa 25 Meter Entfernung wahrgenommen wird, kann reflektierendes Material bereits in einer Entfernung von circa 150 Metern erkannt werden“. Das sei vielleicht nicht immer „schick & modern“, heißt es von der Polizei. Das trage aber entscheidend zu einer besseren Erkennbarkeit bei. Im schlimmsten Fall könne die Helligkeit der Kleidung über Leben und Tod entscheiden.

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Fünf markante Gefahrenstellen

In Schwerte gibt es laut der Kreispolizeibehörde Unna fünf offizielle Unfallhäufungsstellen und zwei weitere Stellen, die von der Unfallkommission wegen formaler Anforderungen nicht bestätigt worden sind, aber bei der die Kreispolizei Unna häufiger Unfälle registriert hat. Eine der „inoffiziellen“ Unfallhäufungsstellen ist die Auffahrt zur A1 Richtung Bremen auf der Hörder Straße: „Unfallursächlich waren Fehler beim Abbiegen auf die Auffahrt in Fahrtrichtung Bremen. 2017 konnten wir hier aber deutlich weniger Unfälle registrieren als noch 2016.“ Ein anderer offizieller Unfallschwerpunkt findet sich zum Beispiel an der vielbefahrenen Kreuzung am Ostentor. Hier sollten Autofahrer besonders aufpassen. Häufig gab es Unfälle beim Abbiegen. Um hier zukünftig für mehr Klarheit zu sorgen, sind laut der Kreispolizeibehörde Unna Markierungen erneuert und verändert worden.

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Radfahrer haben oft Probleme im Kreisverkehr

Auch am Toom-Baumarkt wurden mehrere Unfälle registriert. Hier gab es vor allem Vorfahrtsverletzungen an der Kreuzung Schützenstraße und Paul-Hoffmann-Straße. Damit dort weniger Unfälle passieren, sollen bald die Verkehrszeichen erneuert werden. Auch der Kreisverkehr Wandhofen ist laut Kreispolizeibehörde Unna ein Problem: „Dort gibt es besonders häufig Unfälle zwischen Autofahrern und Radfahrern, die auf dem Kreisverkehr fahren“. Zwar signalisiere an dieser Stelle ein blaues Schild mit einem Fußgänger und einem Radfahrer, dass der Fußgängerweg von Radfahrern verwendet werden muss, trotzdem soll die „Radwegebenutzungspflicht“ für die Radfahrer jetzt verdeutlicht werden. Für die Kreispolizeibehörde Unna ist aber klar: „Unfälle passieren nicht einfach, sondern werden verursacht“. Die beste Methode Unfällen vorzubeugen, sei, sich an die Verkehrsregeln zu halten.

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