Deutscher Lehrerpreis geht sechsmal nach NRW

Fünf Lehrkräfte und ein Pädagogenteam aus NRW sind am Montag mit dem „Deutschen Lehrerpreis“ ausgezeichnet worden. Für ihr herausragendes pädagogisches Engagement ehrte die Jury in Berlin den Informatik- und Sozialwissenschaftslehrer Hendrik Büdding vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster und Reinhold Lück - Französisch und Sport - am Gymnasium Remigianum Borken. Der Chemie- und Sportlehrer am Clemens-Brentano-Gymnasium Dülmen, Gerhard Steinhoff, konnte sich ebenfalls über eine Ehrung freuen.

18.11.2019, 13:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deutscher Lehrerpreis geht sechsmal nach NRW

Fünf Lehrkräfte und ein Pädagogenteam aus NRW sind mit dem „Deutschen Lehrerpreis“ ausgezeichnet worden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Ausgezeichnet wurden zudem: Christina Ruth Hammerström, die an der Elsa-Brändström-Realschule Essen Mathe und Bio unterrichtet. Und Ursula Nauen, die unter anderem ein Projekt „Schule ohne Rassismus“ an der Städtischen Realschule Waltrop koordiniert. Das bevölkerungsreichste Bundesland schnitt gut ab: Von bundesweit 16 geehrten Lehrern sind fünf Lehrkräfte aus NRW. In dieser Kategorie hatten die Schüler zuvor ihre Favoriten nominiert.

In der zweiten Kategorie - innovative Unterrichtsprojekte - wurden sechs Pädagogenteams geehrt. Darunter war eines aus NRW, es konnte den „Sonderpreis“ der Wochenzeitung „Die Zeit“ ergattern: Das Team um Gökhan Yetisen aus Moers von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule habe mit einer Lern-App fürs iPad neuartiges Lernmaterial für den Philosophie- und Ethikunterricht geschaffen, begründete die Jury. Komplizierte Fragestellungen würden mit „PhiloWelt:iPad App“ auch für junge Schüler zugänglich. Mithilfe von Animationen, Illustrationen und Clips solle die Lesemotivation gesteigert werden.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sprach von einem „Ritterschlag“ für die Preisträger. Guter, innovativer Unterricht sei der Schlüssel zu bester Bildung. Den Preis vergeben die Vodafone Stiftung Deutschland und der Deutsche Philologenverband, den Sonderpreis steuert „Die Zeit“ bei. Diesmal hatten sich rund 5400 Lehrer und Schüler am Wettbewerb beteiligt.

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