Deutscher Basketball Bund optimistisch für EM-Vergabe

26 Jahre nach dem EM-Triumph bei der bislang letzten Heim-Endrunde hofft der Deutsche Basketball Bund (DBB) wieder auf den Zuschlag für die K.o.-Phase bei einem Kontinentalturnier. Mit Köln für eine Vorrunde und Berlin für den Turnier-Showdown geht Deutschland in die Kür der Gastgeber für die EM 2021.

14.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Deutscher Basketball Bund optimistisch für EM-Vergabe

Deutschlands Dennis Schröder. Foto: Lukas Schulze/Archivbild

„Ich bin der festen Überzeugung, dass die Boardmitglieder die richtige Entscheidung treffen werden und Deutschland ihr Vertrauen schenken“, sagte DBB-Präsident Ingo Weiss der Deutschen Presse-Agentur vor der Entscheidung des Boards der FIBA Europe am Montag in München. „Wir wollen uns nicht nur sportlich gut präsentieren, sondern auch organisatorisch mit vollen Hallen.“

Neben Deutschland haben auch Tschechien, Estland, Georgien, Ungarn, Italien und Slowenien eine Kandidatur abgegeben. Vor dem Treffen ist unklar, welcher der sechs Konkurrenten auch die Endrunde ausrichten will oder sich lediglich für eine der vier Vorrunden bewirbt.

Zuletzt war Berlin 2015 Vorrundengastgeber. „Die deutschen Spiele waren ausverkauft, die weiteren Spiele sehr gut besucht. Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Jeder weiß, dass Deutschland ein Land ist, dass so eine EM organisieren kann und auch Zuschauer mobilisieren kann“, sagte Weiss. „Die Mannschaft hat sich das verdient, vor eigenem Publikum, vor der eigenen Familie zu spielen.“

Die deutsche Bewerbung wird unter anderem Bundestrainer Henrik Rödl präsentieren. Das Budget für Vor- und Endrunde soll 15 Millionen Euro betragen, das Turnier ist für September 2021 geplant. 1993 hatte Deutschland in München den bislang einzigen EM-Titel geholt.

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