Deutsche Hockey-Damen als Vierte zum Pro-League-Finalturnier

Die deutschen Hockey-Damen haben die Vorrunde in der FIH Pro League mit einem Sieg beendet. In Lancaster gewann die Mannschaft von Bundestrainer Xavier Reckinger am Samstagabend (Ortszeit) gegen Gastgeber USA 3:2 (1:1). Dabei drehte das Team einen 0:1-Rückstand. Die Hamburgerinnen Hanna Granitzki (Club an der Alster/20.) und Franzisca Hauke (Harvestehuder THC/34.) sowie die Kölnerin Rebecca Grote (39.) trafen für die Gäste.

24.06.2019, 06:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die deutschen Spielerinnen Hanna Granitzki (l) und Charlotte Stapenhorst bejubeln den ersten deutschen Treffer. Foto: Frank Uijlenbroek/Archiv

Die deutschen Spielerinnen Hanna Granitzki (l) und Charlotte Stapenhorst bejubeln den ersten deutschen Treffer. Foto: Frank Uijlenbroek/Archiv

„Der Fokus lag nicht auf diesem Spiel, sondern schon auf dem Grand Final und vor allem auf der EM“, sagte Reckinger. Die Teilnahme am Grand-Final-Turnier des vom Weltverband FIH neu geschaffenen Wettbewerbs am kommenden Wochenende in Amstelveen hatten die DHB-Damen wie die Niederlande, Argentinien und Australien bereits vor den abschließenden Partien sichergestellt. Dieses Quartett ist damit auch für das Olympia-Qualifikationsturnier im Herbst gesetzt.

Die deutschen Herren hatten das Final-Turnier in den Niederlanden hingegen bereits am vergangenen Wochenende in Krefeld verpasst. Das Team von Bundestrainer Stefan Kermas hat dennoch gute Chancen, als Weltranglisten-Sechster in die Olympia-Ausscheidung nachzurücken. Ein Weg zum direkten Olympia-Ticket wäre alternativ der Titelgewinn bei der Europameisterschaft der Damen und Herren im August in Antwerpen.

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