Deutsche Basketballer starten selbstbewusst nach Asien

Anderthalb Wochen vor Beginn der WM in China starten die deutschen Basketballer zur weiteren Vorbereitung nach Asien. Von München fliegt das Team von Bundestrainer Henrik Rödl am Nachmittag selbstbewusst Richtung Tokio.

21.08.2019, 04:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir haben viele wertvolle Informationen vom Supercup mitgenommen. Vieles macht uns zuversichtlich“, sagte Rödl angesichts des Titelgewinns beim Traditionsturnier am vergangenen Wochenende in Hamburg mit Siegen über Ungarn, Tschechien und Polen. „Wir sind aber noch lange nicht fertig.“

In der Nähe der japanischen Hauptstadt stehen in Saitama für die Mannschaft um NBA-Star Dennis Schröder nun zwei weitere Tests gegen Tunesien am Freitag und Japan am Samstag auf dem Programm. „Wir haben noch nicht den ganz großen Gegner gespielt - wie Frankreich, Australien, Kanada, Litauen, mit denen wir uns in den Gruppenphasen eins und hoffentlich zwei messen müssen“, sagte Rödl.

Bei der Generalprobe in Jiangmen am 28. August geht es im Duell mit Australien dann gegen einen Mitfavoriten. In der Vorrunde der WM in China (31. August - 15. September) trifft Deutschland auf Frankreich, die Dominikanische Republik und Jordanien.

Nach dem Supercup hatte Bundestrainer Henrik Rödl den NBA-Youngster Moritz Wagner aus dem vorläufigen WM-Aufgebot gestrichen. Vor der Reise von Japan in den ersten WM-Spielort im chinesischen Shenzhen soll dann der endgültige Zwölf-Mann-Kader benannt werden, dafür muss noch ein Spieler weichen. Kapitän Robin Benzing hatte beim Supercup wegen einer leichten Knieverletzung komplett ausgesetzt. „Wenn die WM angefangen hätte, hätte er gespielt“, betonte Rödl.

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