Der digitale Friedhof: Trauerkultur im Wandel

Die Digitalisierung hat auch die Trauerkultur und die Bestattungsbranche erreicht. An Grabmalen sind zunehmend QR-Codes angebracht, die mit dem Handy gescannt werden und auf eine Internetseite mit Informationen zum Verstorbenen verweisen. Getrauert werde heute auch im Internet, sagte der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur, Oliver Wirthmann, der Deutschen Presse-Agentur. Auf dem Friedhof können spezielle Apps Besucher zum gesuchten Grab lotsen. Zudem nehme die digitale Nachlass-Verwaltung an Bedeutung zu. Grabsteine könnten inzwischen auch am heimischen PC konfiguriert werden.

20.11.2018, 08:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der digitale Friedhof: Trauerkultur im Wandel

Ein Mann hält auf dem Friedhof des Beerdigungsunternehmens Pütz-Roth ein Mobiltelefon. Foto: Henning Kaiser/Archiv

Am Sonntag (25.11.) ist Totensonntag. An diesem Tag besuchen evangelische Christen die Friedhöfe und schmücken die Gräber ihrer Angehörigen.

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