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Der demografische Wandel erhöht den Bedarf an geriatrischer Versorgung erheblich

Geriatrie

Ein statistischer Rückblick und eine Prognose machen deutlich: Der Bedarf an geriatrischer Versorgung im Raum Unna nimmt dramatisch zu.

23.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Das Evangelische Krankenhaus stützt seine Einschätzung, dass die Einrichtung einer Fachabteilung für Geriatrie sinnvoll ist, auf Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung. Demnach leben im Kreis Unna derzeit fast 400.000 Menschen. 64.765 davon sind 70 Jahre alt oder älter. Sie kommen als geriatrische Patienten infrage. Für sie gilt es, Infrastruktur und Fachpersonal vorzuhalten. Das EK rechnet vor allem mit einem Einzugsgebiet bestehend aus den Städten Unna und Kamen sowie den Gemeinden Bönen und Holzwickede. Diese Kommunen zusammen bringen es auf 23.304 Menschen dieser Altersgruppe. Für das Jahr 2014 wird eine Zunahme dieser Personen um 8200 angenommen. Laut Prognose kommen also in knapp 20 Jahren schon rund 31.500 Frauen und Männer als Patienten für die Geriatrie infrage. Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger junge gegenüber: Die Zahl der alten Menschen nimmt immer mehr zu, insgesamt aber werden im Kreis Unna in den kommenden Jahren immer weniger Menschen leben.

Die Geriatrie im EK behandelte zum Beginn der neuen Arbeitsstrukturen im Jahr 2014 noch 91 Patienten. Im vergangenen Jahr waren es bereits 375 Patienten. Mittelfristig plant das Krankenhaus ein Alters-Trauma-Zentrum und eine Geriatrische Ambulanz. Längerfristig soll eine Tagesklinik entstehen. Als Gesamtziel nennt die designierte Geriatrie-Chefärztin Dr. Heidi Silberg eine sektorenübergreifende Versorgung, also eine enge Verbindung auch zu Pflegeeinrichtungen und niedergelassenen Ärzten.

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