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Der Umbau der Gaststätte Alt Bork dauert noch

Borker Gaststätte

Die Baugenehmigung für die ehemalige Gaststätte Alt Bork steht noch aus. Mit einigen Arbeiten konnte jedoch bereits begonnen werden.

Bork

, 19.07.2018
Der Umbau der Gaststätte Alt Bork dauert noch

Das Dach der ehemaligen Gaststätte Alt Bork ist bereits abgedeckt. © Marie Rademacher

Eigentlich sollten in der ehemaligen Gaststätte Alt Bork in der Hauptstraße in Bork schon längst mehrere Wohnungen entstanden sein. Aus zwei Gründen zieht sich das aber nun noch länger hin. Ein bisschen wird in der ehemaligen Gaststätte schon gearbeitet. Allerdings werden nur solche Arbeiten durchgeführt, die nicht genehmigungspflichtig sind und auch ohne Baugenehmigung erfolgen dürfen, erklärt Projektmanager Werner Wetekamp. Das bedeutet, die Verkleidung von den Wänden darf abgelöst werden, Böden werden herausgerissen, auch am Dach wird gearbeitet. Eigentlich sollte die Umwandlung der ehemaligen Kneipe in ein Haus mit mehreren Eigentumswohnungen aber schon längst abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2018, sagt Wetekamp.

„Das hat sich alles sehr lange hingezogen“, so Wetekamp. Zwei Drittel der Wohnungen seien bereits mit Handschlag verkauft. Eine Dame mit Behinderung zum Beispiel wollte in eine der Wohnungen im Untergeschoss ziehen, die barrierefrei gestaltet werden und müsste bald umziehen, aber alle müssen warten. Doch was dauert so lange? Dafür gebe es zwei Gründe. Der größte ist das Gebäude nebenan, die Nummer 23, die abgerissen werden soll. Die beiden Häuser grenzen so nah aneinander, dass sich an der Hauswand sonst keine Fenster einbauen ließen.

Ausschreibung läuft Ende der Woche aus

Für den Abriss des Gebäudes läuft gerade eine Ausschreibung, sie läuft Ende der Woche aus, wie Malte Woesmann von der Stadt Selm sagt. Der Abriss sei dann für Mitte August vorgesehen. „Wir arbeiten da eng mit der Stadt zusammen“, so Wetekamp. Erst wenn der Abriss des Gebäudes erfolgt ist, könne die Baugenehmigung ausgestellt werden. „Wir hoffen, dass wir dann bis Ende August die Baugenehmigung erhalten“, so Wetekamp. Der zweite Grund sei, dass der Grundstückseigentümer noch ein Grundstück der Kirche erworben habe und die Grundstücksstreifen fusioniert, also zusammengelegt werden müssen. Dieser Vorgang liege derzeit beim Grundstücksamt und werde hoffentlich Ende Juli abgeschlossen sein, so Wetekamp.