Der RVR macht sich lächerlich

Kommentar

24.10.2019, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vermutlich hat der Regionalverband Ruhr eine Menge Aufgaben, die deutlich wichtiger sind als der Wiederaufbau der Aussichtsplattform am Beversee. Aber gerade deshalb stimmt es doch sehr nachdenklich, dass dieses Projekt sich inzwischen von einer „unendlichen Geschichte“ zu einer echten Lachnummer entwickelt. Im Dezember 2016 haben RVR-Mitarbeiter das marode Bauwerk demontiert. Im folgenden Sommer solle ein neues Podest stehen, kündigte der Verband damals an.

Ein Versprechen, das er bis heute nicht erfüllt hat. Der Bau wurde ein ums andere Mal verschoben, meist weil gerade kein Personal zur Verfügung stand. Im September hieß es: In den nächsten Wochen tut sich was! Auch dieser Ankündigung folgten keine Taten am Beversee. Stattdessen ist der RVR zu der Erkenntnis gekommen, dass die Plattform so wichtig für die Besucher des Beversees ist, dass man sie ganz neu planen muss.

Auf die Idee hätte man zwar schon in den vergangenen drei Jahren kommen können, aber vermutlich war diese Zeit aber in RVR-Kategorien gemessen etwas knapp kalkuliert. Allerdings drängt sich dann doch eine Frage auf: Wenn der RVR schon den Bau einer relativ einfachen Holzplattform nicht gestemmt kriegt, wie will er dann seine wirklich wichtigen Aufgaben erfüllen?

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