Der Nikolaus kommt nicht mit dem Boot, sondern der Kutsche

Langschede

von Peter Benedickt

, 02.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Der Nikolaus kommt nicht mit dem Boot, sondern der Kutsche

Nachdem die roten Luftballons aus dem vergangenen Jahr im dunklen Abendhimmel kaum zu sehen waren, stiegen bei der 14. Auflage von „Ruhr in Flammen“ weiße Luftballons in den Himmel – und mit ihnen die Wünsche der vielen Kinder zum Weihnachtsfest. Sarad © Borys Sarad

Wenn in Langschede die Ruhr in Flammen steht, dann brennt es nicht – zumindest nicht gefährlich. Fackeln und Lichter sind mit den „Flammen“ gemeint. Denn „Ruhr in Flammen“ ist ein großes Fest, bei dem vor allem Kinder den Besuch des Nikolauses erwarten. Der kommt eigentlich mit einem Boot über die Ruhr. Am Samstag klappte das aber leider nicht. Weil der Fluss zu wenig Wasser hatte, konnte kein Boot fahren. Der Nikolaus aber kam trotzdem – nur in einer Kutsche anstatt dem Boot. Aber egal, ob Boot oder Kutsche: Die Kinderaugen leuchteten, als der Heilige Mann vorfuhr.

Nach dem Erfolg von 2017, als erstmals Luftballons mit Wunschzettel ans Christkind in den Himmel flogen, wurde diese Aktion dieses Jahr wiederholt. Mitten auf dem Sportplatz versammelte sich die Kinderschar und ließ die weißen Ballons aufsteigen. „Wir haben gelernt“, verriet Organisator Matthias Büscher. „Letztes Jahr hatten wir rote Ballons, kaum zu erkennen am dunklen Himmel.“ Diesmal schwebten weiße Ballons in Richtung Norden: „Das passte, am Nordpol wohnt ja der Weihnachtsmann.“

Der Förderverein der Sonnenbergschule lockte mit einer Tombola und einer Ente als Hauptgewinn. Das Traumlandtheater unterstützte in Elfen-Kostümen den Nikolaus, die Damenkompanie sorgte für Stärkung mit Glühwein und Waffeln. Die befreundete Feuerwehr aus Drüpplingsen hatte ihre farbig angestrahlte Wasserwand im Gepäck, ein Hingucker. Das abschließende Feuerwerk bei der 14. Ausgabe von „Ruhr in Flammen“ war ein weiterer Höhepunkt.

Meistgelesen