Der Kampf um die Zechen

19.12.2018, 17:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kampf um die Zechen

Manfred Wiedemann und Peter Blaszyk haben für die Zechen gekämpft. © Stefan Milk

Früher haben die meisten Menschen in Bergkamen im Bergbau gearbeitet. Auf den Zechen waren fast 10.000 Menschen beschäftigt. Einen anderen Arbeitsplatz zu finden, war schwierig.

Vor 25 Jahren haben Bergleute in Bergkamen für ihre Zechen gekämpft, denn sie sollten stillgelegt werden. Die Bergleute haben demonstriert und sogar Straßen und den Kanal gesperrt, weil sie Angst hatten, keine neue Arbeit zu finden, wenn es die Zechen nicht mehr gibt.

Mit dabei waren Manfred Wiedemann, der Betriebsratsvorsitzende der Zeche Monopol und sein Stellvertreter Peter Blaszyk. Sie haben damals manchmal kaum geschlafen, weil sie sich überall für die Zeche eingesetzt haben. Die Zechen wurden zwar doch geschlossen, aber kein Bergmann ist arbeitslos geworden.

Die Bergleute haben durch den Kampf für ihre Zechen so viel Zeit gewonnen, dass sie entweder in den Ruhestand gehen konnten oder doch noch auf einem anderen Bergwerk oder einen anderen Beruf Arbeit gefunden haben. Deshalb sind Wiedemann und Blaszyk auch eigentlich zufrieden.

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