„Der Junge muss an die frische Luft“: Weltpremiere in Essen

Hape Kerkelings Geschichte seiner verlorenen Kindheit hat als Buch schon viele Menschen berührt. Oscar-Preisträgerin Caroline Link hat den Bestseller jetzt verfilmt. Mit einem vielversprechenden Kinderdarsteller in der Hauptrolle.

14.12.2018, 06:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Der Junge muss an die frische Luft“: Weltpremiere in Essen

Der Entertainer Hape Kerkeling steht bei einer Verleihung auf der Bühne. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Roter Teppich und jede Menge Promis: Am kommenden Dienstag (18. Dezember) feiert der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Hape Kerkeling in der Essener Lichtburg seine Weltpremiere. Kerkelings Memoiren als berührender Film: Der pummelige Hans-Peter wächst in den 1960ern im Ruhrgebiet auf. Er genießt eine unbeschwerte Kindheit. In der Familie wird viel gelacht und gescherzt. Großtante Lore steht fast täglich vor der Tür, um das Kind im Kinderwagen auszufahren. Ihr Spruch „Der Junge muss an die frische Luft“ wird in der Familie zum geflügelten Wort.

Dann die tragische Wende: Die Mutter erkrankt und stirbt. Hans-Peter ist da gerade mal acht Jahre alt, als seine alte Welt zusammenbricht. Aus Hans-Peter wird später Hape, gefeierter Unterhaltungskünstler mit reichlich Tiefgang. 2014 erscheint seine Autobiografie. Titel ist der Spruch der Großtante. Regisseurin des Films ist Oscar-Preisträgerin Caroline Link („Nirgendwo in Afrika“). Kinderdarsteller Julius Weckauf spielt den jungen Hape herrlich witzig und ernsthaft zugleich. In weiteren Rollen: Luise Heyer, Sönke Möhring, Hedi Kriegeskotte, Joachim Król. In Essen werden unter anderem Kerkeling und Link sowie alle Hauptdarsteller erwartet. Am 27. Dezember ist Kinostart, in der Lichtburg bereits am 25. Dezember.

Der Hauptsaal der 1928 erbauten Lichtburg hat 1250 Plätze und gilt damit als der größte Kinosaal Deutschlands. Seit einer Sanierung 2003 finden in der Lichtburg zahlreiche Premieren statt - anknüpfend an die große Zeit als Premierenkino in den 1950er- und 60er-Jahren.

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